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Auf Aitel/ Döbel mit Boilies

Wie ich auf die Idee gekommen bin... Aitel mit Boilies zu befische? Hier die Geschichte:

Die letzten Wochenenden zog es mich immer wieder ans Wasser. Die Mission: meinen Aitel-PB etwas zu verbessern. Fische bis vierzig Zentimeter sind an meinem Hausgewässer nichts besonderes. Auf dem Weg meinen Pb zu knacken habe ich eigentlich schon alles probiert und dabei die Naturköderpalette mit allen gängigen Methoden rauf und runter geangelt. Ich war mit der Spinnrute unterwegs und habe den Fluss mit Wobbler und Spinner stundenlang durchpflügt. Der erhoffte Traumdöbel blieb aus. Heute hatte ich mir vorgenommenen es mal anders zu versuchen. Ich hatte geplant  mir einen Platz zu suchen, ordentlich zu füttern und mit Miniboilies über Nacht zu angeln. Für meine exotische Kurzsession brauche ich zuerst eine geeignete Stelle. Der Fluss ist 30m breit, meist knietief mit hoher Strömungsgeschwindigkeit. Ich halte also nach strömungsberuhigten Bereichen Ausschau wo das Wasser beinahe steht und das Futter liegen bleibt. In der Mündung eines Nebengewässers werde ich fündig. Bevor meine Ruten ausgeworfen werden wird angefüttert. Grundfutter, Boilies und Pellets sollten es sein. Meine Strategie um die Fische  am Platz zu halten: falls ein Fisch beißt, wird nachgefüttert. Ich lege also zwei Montagen mit 12mm Boilies aus und begebe mich auf die Liege. Kann  man so wirklich einen Fisch fangen? Irgendwie zweifelte ich selbst an meinem Vorhaben.

Zu meiner Überraschung ließ der erste kleine Aitel nicht lange auf sich warten. Zumindest liege ich mit meinem Plan nicht völlig daneben. Plötzlich durchbricht das Kreischen des Bissanzeigers erneut die Stille der Nacht. Ich habe die Rute noch nicht mal in der Hand kommt ein Biss auf der zweiten Rute dazu. Obwohl ich mit der Situation kurz überfordert war, konnte ich beide Fische sicher landen. Es waren zwei der Zielfische mit 52 bzw. 56 Zentimeter, darunter mein neuer PB- und das mit dieser Methode? War das Zufall? Weitere Versuche haben das gleiche Ergebnis gebracht. Dazu gab es spannende Beifänge wie Barben, Brassen und manchmal sogar kleine Karpfen. Karpfen an einem Gewässer wo ich nie welche vermutet hätte.