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Feedern auf Nasen

Wie so oft geht es freitags nach der Arbeit zum Wallerangeln. Bevor ich am Samstag nach Hause fahre, versuche ich oft noch mein Glück beim Feedern auf Nasen. Die Wallerausrüstung wird im Auto verstaut. Nachdem das Futter bereit ist, fahre ich meine Feederstellen an. Immer nach dem gleichen Schema. Etwas Futter ins Wasser bringen, eine halbe Stunde angeln. Tut sich nichts, wechsel ich zur nächsten Stelle. Ich warte also nicht auf die Fische, sondern ich suche sie. Sollte ich nach vier bis fünf Stellen auf 3 Flusskilometer keinen Fischkontakt haben, breche ich das ganze ab. Meistens geht der Plan auf. Ist die richtige Stelle gefunden, werden mehrere Nasen kurz hintereinander gelandet. Kommt auf einer Stelle kein Biss mehr, wird wieder gewechselt. Meistens angle ich ziemlich unspektakulär. Immer wieder höre ich von Leuten, die Ultrafein auf Nasen angeln. Ich verwende die gleiche Ausrüstung wie beim Barben oder Döbelfeedern auch. Zwei Maden am normalen Feedervorfach und etwas Grundfutter haben eigentlich immer funktioniert.