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Kapitale Barben am Wald- und Wiesenbach

Ich gehe das Ufer entlang. Das Ziel sind Barben. Erwartungsvoll kämpfe ich mich durch Büsche und Brennesel. Dieser Spot an meinem Hausflüsschen ist immer für einen kapitalen Fisch gut. Eine ausgespülte Kurve mit 3 Meter in einem Fluss dessen durchschnittliche Tiefe nur eineinhalb Meter beträgt. Starke Strömung und Holz im Wasser sollten mir bei meinem Vorhaben Barben zu fangen, behilflich sein. Kurz zuvor bin ich noch im Supermarkt gewesen und habe ein Stück Käse gekauft. Ich mache das Feederfutter startklar, mixe Käsestücke dazu und lege die Ruten aus. Der Futterkorb hat den Grund kaum berührt als sich die erste Barbe den Käse schnappt. Die Stelle stimmt also. Ich angle weiter - die Fische sind so im Fressrausch, dass ich es kaum schaffe zwei Köder gleichzeitig im Wasser zu haben. Bevor es in Stress ausartet entschließe ich mich dazu, nur mit einer Rute zu fischen.

Nach vier Stunden und knapp dreißig Fischen davon eine Kapitale Barbe mit 81cm beschloss ich den Kurzansitz zu beenden.